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1-Pass-Encoding
Beim 1-Pass-Encoding durchläuft der Film nur einen Umwandlungsdurchlauf, wobei
der Film gleichzeitig analysiert und mit der zur Verfügungstehende Bitrate
umgewandelt wird. Die Qualität des 1-Pass-Encodings ist um einiges schlechter
als beim 2 oder X-Pass-Encoding! Dieses liegt daran, dass der Encoder nicht
wissen kann was "noch alles im Film kommt" und somit ist es ihm nicht möglich,
die angegebene Bitrate optimal für den Film zu nutzen.
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2-Pass-Encoding
Beim 2-Pass-Encoding durchläuft der Film mehrere Umwandlungsdurchläufe, wobei
der erste Durchlauf zum Analysieren des Films und der zweite Durchlauf zum
eigentlichem Umwandeln dient. siehe auch MVBR
(X-Pass-Encoding mit variabler Bitrate)
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Dolby Digital / AC3
Dolby Digital (auch AC3 genannt) ist ein Tonformat das u. a. bei Kinofilmen und DVDs verwebdet wird, um den Ton platzsparend zu speichern. Die Variante 5.1 liefert Raumklangeffekte mit sechs Tonkanälen.
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DV-Eingang (DV-In)
DV-In ist ein Firewire-Anschluß, der auch als Eingang eines Camcorders funktioniert. Bei Mini-DV-Kameras ist er nicht immer vorhanden. Er ist wichtig, um Filme vom PC ohne Qualitätsverlust auf Mini-DV-Band zu archivieren.
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DV-Typ-1 / DV-Typ-2
DV Typ 1 ist das ursprüngliche DV AVI Format. Dabei ist das Audio in den komprimierten Videoframes enthalten, d.h. man hat keinen direkten Zugriff auf den Audiostrom.
DV Typ 2 dagegen enthält einen zusützlichen Audiostrom. Es besitzt zweimal den gleichen Audiostrom: als Audiostrom und eingeschlossen in den Videoframes. Es ist nicht nötig, dass er eingeschlossen ist (dies kann passieren, wenn DV Raw von der Timeline direkt nach Typ 2 exportiert wird; in dem Fall ist das eingeschlossene Audio "0" und das "echte" Audio befindet sich in einem separaten Strom).
Das Typ 2 Format wurde entwickelt, um mit der VfW (Video for Windows) Architektur kompatibel zu sein. ältere Programme und Betriebssysteme verwenden diese Videoarchitektur. Aus diesem Grund kann Typ 2 nicht größer als 2 GB sein.
Beide Formate können von DirectShow gelesen werden und haben beide generell keine Beschränkung der Dateigröße (außer denen, die vom Dateisystemformat [FAT16, FAT32] und/oder dem Betriebssystem [NT4] kommen).
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FAT32 AT32 ist ein von Microsoft entwickeltes Dateisystem, das ab 1997 die Vorgängerversion FAT16 ergänzt hat. Es wurde mit Windows 95 OSR2 (Service Release 2), auch als Windows 95B bezeichnet, eingeführt. FAT32 kann außerdem mit Windows 98, Windows 2000, Windows ME und Windows XP sowie – anders als NTFS – problemlos
auch mit FreeDOS und Linux verwendet werden. Da auch Macintosh-Computer darauf zugreifen können, bietet es sich als Dateisystem zum Austausch von Daten geradezu an.
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Firewire
Firewire ist ein Anschluß für die schnelle Datenübertragung großer Datenmengen, etwa zwischen einen Camcorder und einen Computer. Er wird auch "IEEE-1394" oder "i-Link"-Anschluß genannt.
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Halbbild
Fernsehkameras und DV-Camcorder zeichnen Filme in sogenannten Halbbildern auf. Dafür werden die Einzelbilder in Zeilen aufgeteilt. Die ungeraden und die geraden Zeilen bilden jeweils ein Halbbild. Bei TV-Filmen sind die ungeraden Zeilen das erste Halbbild. Bei DV-Camcordern sind die geraden Zeilen das erste Halbbild.
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HD/HDTV
HD steht für "High Definition" - hochauflösendes Video. HDTV ist die Variante für hochaufgelöste Fernsehbilder und ein neuer digitaler TV-Standard mit einer
Auflösung von 1 280 x 720 oder 1 920 x 1 080 Pixeln. Sender, die HDTV
ausstrahlen, müssen das Programm mit speziellem HD-Equipment produzieren. Zum
Empfang von HDTV-Signalen wird ein HDTV-Receiver benötigt.
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Mini-DV
In diesem Format zeichen die meisten digitalen Camcorder Videos auf. DV steht für "Digital Video". Über einen Firewire-Anschluß lassen sich die Filme auf einen Computer oder DVD-Recorder digital (Verlustfrei) überspielen.
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MPEG-2/-4
MPEG steht für "Moving Picture Experts Groups". Dieses Expertengremium hat Verfahren festgelegt, mit deren Video- und Tondateien platzsparend gespeichert werden. MPEG-2 wird z. B. bei DVDs angewandt. Ebenfalls wird MPEG-2 HD bei hochauflösendes Video angewendet. Noch mehr Speicherplatz spart der neuere MPEG-4 H 264.
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MPEG-4 H 264
MPEG-4 H.264 ist eines der obligatorischen Videokompressionsverfahren der HD-DVD und Blu-ray Disc-Standards, sowie für die
hochauflösende Fernsehübertragung (z. B. mittels DVB-S2 bei Pro7 HD, Sat.1 HD und Premiere HD)
verpflichtend.
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NTFS
NTFS steht für New Technology File System und ist das Dateisystem von Windows NT, einschließlich seiner Nachfolger Windows 2000, Windows XP, Windows Server 2003 und Windows Vista. NTFS erbte viele Konzepte von IBMs Dateisystem HPFS, das in dem zusammen mit Microsoft entwickelten Betriebssystem OS/2 verwendet wurde.
Im Vergleich zu FAT bietet NTFS u.a. einen gezielten Zugriffsschutz auf Dateiebene durch vollständige Unterstützung von Zugriffskontrolllisten.
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Video for Windows (VfW)
Video for Windows (VfW) ist eine Programmierschnittstelle von Microsoft Windows, die es erlaubt, Videosignale zu kodieren und dekodieren sowie von Aufnahmegeräten einzulesen. Es handelt sich dabei um die Standard-Schnittstelle für AVI.
Viele neuere Medienspieler benutzen an Stelle von VfW die DirectShow-Schnittstelle zum Abspielen von Mediendateien, da DirectShow die Mediensignale automatisch (mit Hilfe installierter Codecs, z. B. ffdshow) dekodiert. Dies ist vor allem dann von Vorteil, wenn – insbesondere neue – Codecs die (ältere) VfW-Schnittstelle nicht mehr unterstützen. Im Allgemeinen wird Video for Windows mehr und mehr von DirectShow und – auf Seiten der Aufnahme – von WDM-Treibern verdrängt.
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