Videos bearbeiten mit Lightworks 2010

Postproduktion ist Gestaltung!

Wer sein Video digital aufzeichnet, will es in der Regel im nächsten Schritt non-linear am Rechner bearbeiten. Digitale Aufzeichnungssysteme sind den analogen qualitativ vorzuziehen, da die Videodaten nicht neu komprimiert werden müssen. Hier finden Sie Tipps und Erklärungen, sowie Grundlagen für den digitalen Videoschnitt.

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Software

LightworksicoVideos bearbeiten mit Lightworks 2010


Lightworks Hobbyfilmer können sich freuen:
Die professionelle Videosoftware Lightworks v10.0.03 Beta steht ab sofort als kostenloses Open-Source-Programm auf der Homepage von Lightworks zum Downloadbereit.

Heimanwender kommen dadurch in den Genuss eines hollywooderprobten Schnitt- und Bearbeitungsprogramms.
Durch die vielen Filter und Bearbeitungsfunktionen kommen anspruchsvolle Filmemacher voll auf ihre Kosten.


Die Videoediting-Software Lightworks vereint GeschwindigkLightworks Programmfenstereit, Flexibilität und hohe Kompatibilität unter einer optimierten und intuitiven Benutzeroberfläche. Lightworks versteht sich blendend mit Avid und Final Cut Pro, was die plattformübergreifende Zusammenarbeit mehrerer Künstler an einem Projekt enorm vereinfacht. Darüber hinaus ist Lightworks mit zahlreichen weiteren Programmen kompatibel, darunter Adobe After Effects, Boris, Combustion und Sapphire.

Das Programm verarbeitet die Formate AVI, QuickTime, MXF, DPX und RED R3D, XDCAM HD, XDCAM EX,
P2, AVC Intra, DNxHD, ProRes, DV, DVCPRO 50 und DVCPRO HD. Die Software arbeitet unter

Windows XP, Vista und 7 und liegt nur mit englischer Programmoberfläche vor. Für den Betrieb benötigt die Software zudem die Matrox VFW-Codecs. Unser Download von Lightworks 2010 hier führt Sie auf die Seite des Herstellers.

Likghtworkd ProjectbrowserBeim ersten Programmstart steht die Wahl des Tastaturlayouts an. Zur Auswahl stehen Avid, Final Cut Pro und Lightworks. Diese Einstellung ist besonders für Umsteiger von Avid oder Final Cut auf Lightroom praktisch. Schnittneulinge wählen hier einfach Lightworks. Nun folgt die Wahl der gewünschten Bilder pro Sekunden und das Benennen des Projekts.

Über die obere Menüleiste fügen Sie weitere Arbeitsoberflächen, sogenannte Räume, hinzu. Diese sorgen vor allem bei großen Projekten mit vielen verschiedenen Dateien für mehr Übersicht. Sämtliche Lightworks Importfensterangelegten Räume gehören dem aktuell geöffneten Projekt an. Alle Funktionen des Programms erreichen Sie über die linke Seitenleiste. Über die oberen beiden Schaltflächen nimmt das Programm die zu importierenden Videodateien auf. "Record" liest vorhandenes Material aus einer angeschlossenen Kamera aus, "Import" nimmt nach Auswahl und Klick auf "Start" bereits auf der Festplatte liegende Videos auf.

Für das komfortable Arbeiten mit vielen Videodateien empfiehlt sich das Anlegen eines Behälters, der sogenannten "Bin". Diese speichert Lightworks dauerhaft, indem Sie dem Fenster, dass geöffnete Datei-Fenster umbenennen, sodass dessen Schriftzug grün angezeigt wird. Der Doppelklick auf eine der Dateien öffnet ein Vorschaufenster. Benötigen Sie in einem Projekt mehrere Behälter, verwalten Sie diese über die "Racks", die sich in der Seitenleiste finden. Über die Leiste am unteren Programmrand bietet Lightworks Schaltflächen für Wiedergabe, Spulen, Stop und Bearbeitung.

Lightworks EditfensterUm Videodateien zu bearbeiten, klicken Sie in der Seitenleiste auf das Symbol "Create a new edit". Ziehen Sie nun die zu bearbeitende Datei aus dem Behälter in das neu geöffnete Wiedergabefenster. Das darunterliegende Editierfenster zeigt daraufhin alle gefundenen Video- und Audiospuren an. Über die Schaltflächen "In" und "Out" in der unteren Leiste fügen Sie Ein- und Ausgangspunkte für Bearbeitung und Schnitt hinzu. Mit "Delete" entfernen Sie den markierten Bereich, der daraufhin als eigenständiger Clip in den Behälter gezogen werden kann. Der Klick auf "Clear" löst die gesetzten Marker auf, der Klick auf "Join" fügt die getrennten Teile zusammen. Auf die gleiche Weise bearbeiten Sie auch Audiospuren.

Das Versehen von Filmmaterial mit Effekten funktioniert in Lightworks 2010 ebenfalls über das Setzen von Ein- und Lightworks EffektfensterAusgangspunkt. Anschließend folgt ein Klick auf die Schaltfläche "Effects"im Editierfenster. Der Doppelklick auf einen Eintrag öffnet ein Effektfenster mit weiteren Einstellungen. Damit Effekte in das Videomaterial übernommen werden, klicken Sie im Editierfenster auf "Advanced" und "Render".

Das kostenlose Lightworks 2010 richtet sich an anspruchsvolle Filmemacher und Hobbyfilmer. Dass ein Programm mit diesem Funktionsumfang kostenlos ist, sollte jeden Heimanwender freuen. Die Software erfordert jedoch eine gewisse Zeit der Einarbeitung; durch besonders intuitive Bedienung fiel die jetzige Beta-Version von Lightworks jedenfalls nicht auf. Im Laufe der Zeit gehen die grundlegenden Arbeitsschritte jedoch leicht von der Hand und beim Ausprobieren werden Sie immer neue Funktionen der Freeware finden.

Starten Sie die Software unter Windows 7 (64 Bit) nicht über die "Lightworks.exe"-Datei auf dem Desktop, sondern über die "ntcardvt.exe" im Installationsverzeichnis.

 

Daten:

 

Lightworks 2010
Version: v10.0.03 Beta Download
Sprache: Englisch
Autor: EditShare
Betriebssystem: Win XP, Windows Vista, Windows 7
Dateigröße: 41.77 MByte
Softwareart: Freeware

Stand: 26.01.2011

 

Codec-Import:

 

Import
Quicktime DV / DVCAM
Quicktime DVCPRO
Quicktime DVCPRO 50
Quicktime DVCPRO HD
Quicktime H.264 (playback performance dependant on CPU – transcode recommended)
Quicktime AVCHD (playback performance dependant on CPU – transcode recommended)
Quicktime Photojpeg (playback performance dependant on CPU – transcode recommended)
MXF OpAtom DVCPRO (P2)
MXF OpAtom DVCPRO 50 (P2)
MXF OpAtom DVCPRO HD (P2)
MXF Op1a DV / DVCAM (XDCAM)
MXF Op1a MPEG-2 SD I-Frame (10Mb/s – 50Mb/s)
MXF Op1a MPEG-2 HD I-Frame (50Mb/s – 300Mb/s)
AVI DV / DVCAM
AVI DVCPRO
AVI DVCPRO 50
AVI DVCPRO HD
AVI Uncompressed SD
AVI Uncompressed HD
AVI MPEG-2 SD I-Frame
AVI MPEG-2 HD I-Frame
AVI MJPEG
Image Seqeuence (BMP, Targa, TIFF, JPEG, PNG – others still to be tested fully)

 

Codec-Export:

 

Export
Quicktime DV / DVCAM
Quicktime DVCPRO
Quicktime DVCPRO 50
Quicktime DVCPRO HD
MXF OpAtom DVCPRO (P2)
MXF OpAtom DVCPRO 50 (P2)
MXF OpAtom DVCPRO HD (P2)
MXF Op1a MPEG-2 SD I-Frame (10Mb/s – 50Mb/s)
MXF Op1a MPEG-2 HD I-Frame (50Mb/s – 300Mb/s)
AVI DV / DVCAM
AVI DVCPRO
AVI DVCPRO 50
AVI DVCPRO HD
AVI Uncompressed SD
AVI Uncompressed HD
AVI MPEG-2 SD I-Frame
AVI MPEG-2 HD I-Frame
Image Sequence still to be fully tested.
 



Zuletzt aktualisiert am Montag, 14. Februar 2011 um 01:33 Uhr