Frame-Raten und Auflösung

Postproduktion ist Gestaltung!

Wer sein Video digital aufzeichnet, will es in der Regel im nächsten Schritt non-linear am Rechner bearbeiten. Digitale Aufzeichnungssysteme sind den analogen qualitativ vorzuziehen, da die Videodaten nicht neu komprimiert werden müssen. Hier finden Sie Tipps und Erklärungen, sowie Grundlagen für den digitalen Videoschnitt.

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Grundlagen

Frame-Raten und Auflösung

frameratenWenn dem menschlichen Auge eine Reihe aufeinanderfolgender Bilder gezeigt wird, passiert etwas Erstaunliches. Werden die Bilder schnell genug hintereinander gezeigt, nehmen wir statt einzelner Bilder eine fließende Bewegungsanimation wahr. Dies ist die Grundlage von Film und Video.
 

 

 

Die Anzahl der pro Sekunde gezeigten Bilder wird als Frame-Rate bezeichnet. Damit wir eine fließende Bewegung wahrnehmen, ist eine Framerate von ungefähr 10 Frames (Einzelbildern) pro Sekunde erforderlich. Bei einer niedrigeren Rate bemerken wir ruckende Bewegungen. Höhere Frame-Raten sorgen für eine fließendere Wiedergabe.

Kinofilme werden mit einer Rate von 24 Frames pro Sekunde aufgenommen und projiziert. Fernsehfilme werden mit ungefähr 30 Frames pro Sekunde projiziert, je nach Land und dem dort gültigen Videostandard. Die Qualität der Filmwiedergabe hängt jedoch nicht nur von der Frame-Rate ab. Die Menge von Informationen in den einzelnen Frames spielt ebenfalls eine Rolle.

Dieser Faktor wird als Auflösung des Bilds bezeichnet. Die Auflösung wird in der Regel durch die Anzahl der einzelnen Bildelemente (Pixel) auf dem Bildschirm dargestellt. Die Angabe erfolgt als Anzahl der horizontalen Pixel mal der Anzahl der vertikalen Pixel (z.B.640x480 oder 720x576). Wenn alle anderen Faktoren unverändert bleiben, führt eine höhere Auflösung zu einer besseren Bildqualität.

bessere qualität

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 21. Januar 2011 um 13:35 Uhr