Analoge Videosignale
gegenüber digitalen Videosignalen
Zu den ersten Kenntnissen, die Sie sich aneignen sollten, gehört das Wissen um den Unterschied zwischen analogem und digitalem Video. Ihr Fernseher ist wahrscheinlich noch ein analoges Gerät. Das hier angezeigte Bild wird als analoges Signal durch die Luft oder über ein Kabel übertragen.
Analoge Signale bestehen aus sich ständig ändernden Wellenformen. Anders ausgedrückt kann der Wert des Signals zu jedem Zeitpunkt an einer beliebigen Stelle im Bereich zwischen dem zulässigen Mindest- und Analoges Signal Höchstwert liegen.
Digitale Signale (quantisiert) dagegen werden nur als präzise Punkte übertragen, die in bestimmten Intervallen auf der Kurve ausgewählt werden.

Ihr Computer kann binäre digitale Signale verarbeiten, die diese Punkte als eine Reihe von Mindest- oder Höchstwerten beschreiben. Der Mindestwert stellt Null dar, der Höchstwert Eins. Diese Reihen von Nullen und Einsen können dann vom Empfänger als die Zahlen interpretiert werden, die der ursprünglichen Informationen entsprechen.
Digitale Signale bieten verschiedene Vorteile.
Einer der wichtigsten Vorteile ist die extrem hohe Zuverlässigkeit der Übertragung im Gegensatz zu analogen Signalen.
Bei einem analogen Signal hat der Empfänger keine Möglichkeit, zwischen dem ursprünglichen Signal und etwaigen Störungen zu unterscheiden, die möglicherweise bei der Übertragung entstehen. Und bei jeder erneuten Übertragung oder Duplizierung kommen unweigerlich mehr Störungen hinzu, so daß Ungenauigkeiten entstehen, die Kopierverlusten zugeschrieben werden.
Bei einem digitalen Signal ist die Unterscheidung zwischen den ursprünglichen Informationen Binäres Signal und den Störungen sehr viel einfacher. Ein digitales Signal kann also beliebig oft übertragen und kopiert werden, ohne daß die Qualität darunter leidet.
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